5. Oktober 2013

Paddeltour in der Stockerauer Au

 

Im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit befuhren wir die herbstliche Au auf dem Wasser. Zahlreiche Familien nützten das Angebot, bei strahlendem Sonnenschein den Gießgang zwischen Korneuburg und Tulln zu erkunden. Die Kanu-Profis der Naturfreunde Stockerau sorgten für die reibungslose Durchführung und gaben die nötigen Tipps zum richtigen Paddeln. 

 

Während der Mittagspause nutzten die jüngeren TeilnehmerInnen die Zeit zur Erforschung der Au. Mithilfe von Keschern und Becherlupen aus dem Wasser:Rucksack wurden Schmetterlingsraupen, Bachflohkrebse, Fliegen und sogar eine Ringelnatter gefangen, bestaunt und anschließend wieder freigelassen.

7. September 2013

Wanderung am Hallstätter See

 

Bei strahlendem Herbstwetter durchwanderten wir den eiszeitlich geformten „Fjord“ des Hallstätter Sees entlang des Ostufers. Der Ausflug wurde von Mitarbeitern der Österreichischen Bundesforste begleitet, die viel über die Naturlandschaft und ihre Nutzung zu erzählen wussten. Der Förster Mathias Hackl führte die Wanderung und beantwortete die zahlreichen Fragen der TeilnehmerInnen zur Waldbewirtschaftung und Jagd. Besonders gefragt waren Themen rund um die Fichte, dem „Brotbaum“ der Forstwirte, die Borkenkäferproblematik und mögliche Folgen des Klimawandels für die heimischen Wälder.

 

Entlang des Weges haben wir am Ufer Station gemacht und der Berufsfischer Peter Wimmer gab einen Einblick in die Fischerei am Hallstätter See, erzählte von der schmackhaften Reinanke, die sogar in Wiener Nobelrestaurants eine gute Figur macht, und beschrieb noch andere Seebewohner wie den Hecht und die Seeforelle.

 

Bei der Mittagsrast konnten wir die Fische des Sees dann auch gleich verkosten. Für die Rückfahrt wählten wir die Fähre, die uns über den See nach Hallstatt brachte, wo wir noch Zeit für eine kleine Besichtigungstour hatten. Der Ausflug endete wie er begonnen hatte, bei strahlendem Sonnenschein, mit vielen neu gewonnenen Eindrücken von der Naturlandschaft des Hallstätter Sees.

15. Juni 2013

Schulung Wasser:Rucksack bei Innsbruck

 

Am Sendersbach oberhalb von Innsbruck fand ein weiteres Praxis-Seminar zum Wasser:Rucksack für Naturfreunde statt. Die TeilnehmerInnen aus der Schweiz und Österreich lernten dabei den Umgang mit dem Wasser:Rucksack kennen, um ihn dann für eigene Aktivitäten mit ihren Ortsgruppen nutzen zu können.

 

Einen Schwerpunkt des Seminars bildete das Kennenlernen verschiedener Spiele, mithilfe derer man Kinder für Naturerfahrungen sensibilisieren und ihre Freude am Aufenthalt in der Natur wecken kann. So wurde zum Beispiel der „Tausendfüßler“ gespielt, bei dem die TeilnehmerInnen barfuß und mit verbundenen Augen in einer Reihe gehen und von der Spielleiterin durch den Wald geführt werden. So lernt man, „blind“ auf seinen Vordermann zu vertrauen und mit geschärften Sinnen (Hören, Fühlen) die Umgebung wahrzunehmen.

 

Einen wichtigen Teil des Seminars bildete auch das Erforschen des Bachs und seiner Lebewesen. Die TeilnehmerInnen lernten, wie man die charakteristischen Eigenschaften eines Bachs untersucht. Danach wurden die Kleintiere, die meist versteckt unter Steinen im Bach leben, eingefangen und bestimmt. Zum Thema Bachlebewesen wurden weitere Spiele vorgestellt, die Kinder zum kreativen Gestalten animieren, zum Beispiel Tiere aus Naturmaterialien basteln und sie pantomimisch darstellen oder eine Geräuschlandkarte malen.

 

Weitere Praxis-Seminare sind geplant. Termine können bei der NFI und der Naturfreundejugend Österreich erfragt werden.

8. Juni 2013

Wir erforschen den See

 

In Döbriach am Millstätter See startete die Wasser:Wege Kampagne in ihr neues Themenjahr „Seen und Uferzonen“. Die TeilnehmerInnen der Veranstaltung erforschten mit dem Wasser:Rucksack einen kleinen Zufluss des Millstätter Sees. Dabei wurden die tierischen Bewohner des Bachs wie Steinfliegen- und Köcherfliegenlarven behutsam eingesammelt, unter der Lupe betrachtet und sodann wieder in die Freiheit entlassen. Die Kinder drehten auf der Suche nach Wassertieren begeistert jeden Stein um. Unsere Naturpädagogin Ulrike Reutterer zeigte sich besonders über den Fund einer Lidmückenlarve erfreut, denn diese Tiere leben nur in sehr sauberen Gewässern. Sie sind somit ein guter Indikator dafür, dass der Bach ökologisch in einem hervorragenden Zustand ist.

 

Während der anschließenden Wanderung, die entlang des „Natura Trails Millstätter See“ durch die vielfältigen Buchenwälder am Südufer des Sees führte, informierten Thomas Schneditz, Naturschutzreferent der Naturfreunde Kärnten, und Roman Plieschnegger, Waldpädagoge bei den ÖBf, über den See mit seiner artenreichen Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Geschichte der menschlichen Besiedlung an seinen Ufern. Zurück ging es dann mit dem Schiff über den See. So konnten die TeilnehmerInnen den wasserreichsten See Kärntens noch einmal unmittelbar erleben – im Bewusstsein, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, solche Naturschätze auch für die folgenden Generationen zu erhalten.