Wasser:Wege

Ausgezeichnet als UNESCO Dekadenprojekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung
Ausgezeichnet als UNESCO Dekadenprojekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung

Verstehen, Erleben, Schützen
Naturerleben spielt in Österreich dank seiner Vielfalt an naturnahen Landschaftsräumen eine große Rolle. Gerade Gewässerlebensräume üben eine besondere Anziehungskraft auf uns aus, wobei ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur in diesen sensiblen Gebieten besonders wichtig ist.

Ziel des Projekts Wasser: Wege ist es, über die Besonderheiten von Gewässern und wassernahen Lebensräumen mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam zu machen und zu einem verantwortungsbewussten Freizeitverhalten anzuregen. Bis 2015 steht pro Jahr jeweils ein Lebensraumkomplex im Mittelpunkt. Den Start bildeten 2011 Gletscher, Karst & Bergwälder gefolgt von den Themen Bäche, Flüsse & Auwälder, Seen & Uferzonen sowie Moore & Bruchwälder.

 

Naturfreunde und Bundesforste als Partner für nachhaltige Freizeitnutzung

Eine nachhaltige Freizeit- und Erholungsnutzung, die auch mit den Bedürfnissen der tierischen und pflanzlichen Bewohner im Einklang steht, bildet seit jeher einen Schwerpunkt der Aktivitäten der Naturfreunde. Dazu zählt auch die Vermittlung der Besonderheiten der Natur als Voraussetzung für deren Schutz.

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) tragen als größter Naturraummanager und Seenbewirtschafter Österreichs eine besondere Verantwortung für die Gewässer und wassernahen Lebensräume in den Alpen. Über 70 der größeren Seen, rund 2.000 km Fließgewässer und über 470 Moore werden von den ÖBf betreut. Die Erhaltung, nachhaltige Nutzung und Gestaltung von Naturräumen gehört zu ihren Kernaufgaben und Kompetenzen. Mit ihrer Alpenstrategie haben die ÖBf ein Rahmenwerk zur konsequenten Umsetzung der Alpenkonvention geschaffen.